"Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale" - Weilburg TV

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"Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale"

TV-ARCHIV 2013
Strassen der Kunst 2013

"Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale"
ein Film von Ralph Gorenflo www.weilburg-tv.de

Dies war das Motto des diesjährigen Tages des offenen Denkmals und griff die Fragestellung auf : Was ist wert, erhalten zu werden und weshalb? Was macht Denkmale unbequem und warum? In Weilburg wurde von der Bürgerinitiative Alt-Weilburg das sogenannte Pisee-Haus ausgewählt. Ein historisches Gebäude 6 Stockwerke hoch, in Lehmstampfbauweise errichtet. Das vermutlich Höchste seiner Art in Europa. Selbstverständlich unter Denkmalschutz. Wieso also ist dieses Bauwerk ein „unbequemes" Denkmal? Ganz einfach es ist für den Besitzer unmöglich das Denkmal zu renovieren und wieder nutzbar zu machen. Gerne würde er bezahlbaren Wohnraum schaffen. Viel zu teuer sagt Besitzer Wolfgang Philipps!  Die seiner Meinung nach völlig überzogenen Auflagen der Denkmalbehörde würden Kosten in Millionenhöhe verursachen.  Also bleibt das Haus wie es ist und damit dem daran nagenden Zahn der Zeit überlassen.  
Ganz anders beim geführten Gang rund um Weilburgs ehemaliges Zuchthaus, Gefängniss und Verließ. Der Geschichtsverein hatte geladen und Gisbert Backhaus und Christian Radkovsky  entführten die zahlreichen Zuhörer in traurige Zeiten der Weilburger Vergangenheit.  Eine durchaus noch heute unbequemes Thema der Stadtgeschichte. Spannend und kompetent entführte Radkowsky in die Zeit der grausamen Gerichtsbarkeit.  Der Abschluß bildete ein einmalig schöner Ausblick aus dem geöffneten Stadtturm in dessen Verließen einstmals die Gefangenen schmachteten.
Kamera/Schnitt: Ralph Gorenflo  - Sprecher: Marco Themel www.marco-themel.de Redaktion: Sabine Gorenflo  WEILBURG-TV www.weilburg.info

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